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Franz Maria Schwarz macht eine Diakonausbildung in Eisenach, später studiert er Theologie. Während der Ausbildung in Eisenach
entsteht 1965/66 die erste kleine Zelle unter Gleichgesinnten, letztendlich aber der Grundstein für sein Leben heute im Kloster St. Wigberti in Werningshausen in Thüringen. 1967 geben sich die ersten Brüder das
Versprechen, Christus durch ihr bruderschaftliches Leben zu ehren, zu lieben und zu dienen. Nach den ersten Stationen in Eisenach, Greiz, Hermsdorf, Apolda und Stadtroda ordnet 1970 die Kirchenleitung die
Auflösung der Gemeinschaft an. Nur ein kleiner Kreis der Brüder bleibt sich fortan treu. Durch einen aufgeschlossenen Oberkirchenrat ihrer Landeskirche werden ihnen schließlich drei Gemeinden angeboten. Sie wählen
Werningshausen in Thüringen. Kirche und Pfarrhaus sind aber dem Abriss näher als dem Wiederaufbau. Drei Brüder ziehen ein und bauen von 1973 bis 1987. Die Sankt Wigberti Kirche kann wieder eingeweiht werden und 1984
erhält der kleine Bau der Marienkapelle die Weihe. Drei Jahre später wird die kleine Gemeinschaft von Sankt Wigberti durch die Evangelisch-Lutherische Landeskirche approbiert. 1992 konnte der erste Bauabschnitt des
kleinen Klosters unter ökumenischer Beteiligung geweiht werden. 1999 erfolgt die Grundsteinlegung des zweiten Bauabschnittes. Dieser wird 2000 unter erneuter ökumenischer Beteiligung geweiht.
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